Obamas offene Allianz mit Al-Kaida in Syrien
9. August 2016 • 10:14 Uhr

Weltweit wird anerkannt, daß der russische Präsident Wladimir Putin durch seine militärischen und diplomatischen Interventionen das Umfeld in Südwestasien so verändert hat, daß man zum ersten Mal ernsthaft von einer Chance auf Frieden in Syrien sprechen kann. Doch während die Schlacht um Aleppo in eine entscheidende Phase eintritt, attackiert die Regierung Obama trotzdem Putin und nennt ihn „nicht vertrauenswürdig“. In Wirklichkeit sind es die USA, die beweisen müssen, daß sie nach 15 Jahren „Regimewechsel“, die in vielen Teilen der Welt Chaos und Terrorismus bewirken, endlich ein verantwortungsvoller Akteur werden.

Es gibt in den Medien viele widersprüchliche Berichte über die heftigen Kämpfe um Ost-Aleppo, aber eines ist klar. Die Dschihad-Kräfte, die von der syrischen Armee in Ost-Aleppo umzingelt sind und diese ihrerseits von Südwesten her angreifen, sind nichts anderes als Al-Kaida.

Eine Gruppe arabischstämmiger Amerikaner namens Ikras, deren Informationen politisch unkorrekt, aber inhaltlich korrekt sind, schätzt, daß 85 Prozent der „Rebellen“ in Ost-Aleppo zu der Al-Kaida-Gruppe gehören, die sich Jabhat Al-Nusra genannt hat (bis sie vor kurzem den Namen änderte) und das gleiche gilt für die Dschihadisten, die von außen den Belagerungsring der syrischen Armee angreifen. Die übrigen 15 Prozent verteilen sich auf 22 andere, häufig wechselnde Gruppen, die neben Al-Nusra kämpfen. Die große Mehrheit der Kämpfer hat niemals in Aleppo gelebt, und die Hälfte sind keine Syrer.

Doch die Regierung Obama fordert von Rußland und Syrien, die Belagerung dieser Al-Kaida-Terroristen zu beenden. Obamas UN-Botschafterin Samantha Power nannte die Einkreisung Aleppos „schauderhaft“, 250-300.000 Zivilisten (eine viel zu hohe Zahl) säßen „in der Falle“. Sie fordert, daß keine Zivilisten Ost-Aleppo durch die dazu eingerichteten Korridore verlassen und daß Moskau Syrien veranlaßt, die Belagerung aufzuheben.

Obama selbst sagte am 6. August, er traue nichts von dem, was Rußland in Syrien tue. Rußland habe „sich klar als ein unverantwortlicher Akteur auf der Weltbühne erwiesen, der ein mörderisches Regime unterstützt und sich dafür auf der internationalen Bühne wird verantworten müssen“.

Wie der erfahrene frühere Chef des NATO-Militärausschusses, der deutsche General a.D. Harald Kujat, kürzlich im Deutschlandfunk warnte: Wer davon spricht, die „Rebellen“ zu unterstützen, die in Aleppo gegen die Regierung Assad kämpfen, der spricht davon, Al-Kaida, Al-Nusra und ISIS zu unterstützen. Genau das tun Obama und Clinton – und den Medien, die Hillary Clinton unterstützen, wie die Washington Post, ist das sogar noch viel zuwenig. Wie Lyndon LaRouche am 6. August sagte: „Hillary Clinton sollte sich schämen, daß sie solch ein Mensch ist.“