Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

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19.07.2016

US-Außenminister John Kerry war am 14. und15. Juli in Moskau, wo er Gespräche mit Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow insbesondere über die Ukraine und Syrien führte. Dabei war Syrien das bedeutendste Thema, weil Anfang August die vom UN-Sicherheitsrat gesetzte Frist abläuft und die politischen Gespräche über die Zukunft von Syrien stocken.

09.05.2016

Für jeden der abseits der Propaganda in hiesigen Medien den Hintergrund des blutigen Krieges in Syrien ergründen will, ist dieses Interview von Bedeutung. In einem ca. 50 minütigen Gespräch mit EIR-Redakteur Jeff Steinberg berichtet US State Senator Richard Black (Rep., Virginia) über seine vor kurzem erfolgte Reise in den Libanon und nach Syrien. Syrien sei das fortschrittlichste Land in der arabischen Welt gewesen, in dem Christen, Alewiten, Sunniten und Schiiten friedlich miteinander gelebt haben.

06.05.2016

Ende April tauchten in den Medien Meldungen von einem Luftangriff auf das Al-Quds-Krankenhaus in Aleppo auf, für den man sofort abwechselnd die syrische Armee oder die russischen Streitkräfte verantwortlich machte. Am 4. Mai trat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, diesen Darstellungen entgegen und bezeichnete das Ganze als „Fälschung“.

06.05.2016

Am 26. April begann Virginias Landessenator Richard Black einen dreitägigen Besuch in Syrien. Vor seinem Aufbruch schrieb Black in einem Brief, er reise nach Syrien, „in dem Versuch, den Frieden wiederherzustellen und das Abschlachten der Christen und anderer Minderheiten zu verhindern.“ Während seiner Reise versprach Black, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, er werde sich dafür einsetzen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, die er als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnete, und er werde versuchen, die Wiedereröffnung der syrischen Botschaft zu erwirken.

06.05.2016

Das Orchester des St. Petersburger Mariinski-Theaters gab am 5. Mai im Amphitheater der altrömischen Stadt in Syrien ein bewegendes Konzert unter dem Motto „Ein Gebet für Palmyra: antike Wände mit Leben erfüllen“. Das Konzert wurde von RT übertragen und von Millionen Menschen in aller Welt mitverfolgt.

08.04.2016

„Die Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen mit der Neuen Seidenstraße lösen!“ – Unter diesem Titel fand am 23. März ein halbtägiges Seminar statt, das vom Wiesbadener Verlag EIR in Zusammenarbeit mit dem äthiopischen Generalkonsulat in Frankfurt veranstaltet wurde.

05.04.2016

Der langjährige Nahost-Journalist Robert Fisk veröffentlichte im britischen Independent einen scharfen Angriff auf David Cameron und Barack Obama und ihr Verhalten, als die Barbaren des „Islamischen Staats“ (ISIS) zum Rückzug aus Palmyra gezwungen wurden. Er erinnert auch daran, daß die Amerikaner damals zugelassen hatten (zumindest durch Nichtstun), daß die Mörder überhaupt die Stadt einnahmen.

02.04.2016

Getarnt durch Reden mit gespaltener Zunge – Schönfärberei auf der einen, unverblümte Drohungen auf der anderen Seite – betreibt die Obama-Administration, angestoßen von Cameron, gegenwärtig eine ganze Reihe von strategischen Konfrontationen gegen Rußland und China, die den Anspruch der USA auf eine unipolare Welt zementieren sollen.

01.04.2016

Jacques Cheminade, Präsident der französischen Partei Solidarité et Progrès, veröffentlichte am 24. März die folgende Erklärung.

Jedem Menschen, der Mitgefühl für seine Mitmenschen empfindet und dem Prinzip des Völkerrechts verpflichtet ist, kann bei der Vereinbarung, die am 18. März zwischen der Europäischen Union und der Türkei getroffen wurde, nur übel werden.

28.03.2016

Auch wenn die neokonservativen Kräfte in den USA und Europa weiter auf Konfrontation mit Rußland setzen, sehen die Außenminister Kerry und Steinmeier die Zusammenarbeit mit Moskau als einzigen erfolgversprechenden Weg, um die Lage in Syrien, Jemen oder Libyen zu befrieden.

18.03.2016

Mit einer Veranstaltung zur Veröffentlichung der arabischen Ausgabe des EIR-Sonderberichts Die neue Seidenstraße wird zur Weltlandbrücke am Sitz des ägyptischen Verkehrsministeriums in Kairo zeigte sich heute die Unterstützung führender ägyptischer Kreise für dieses Projekt. Verkehrsminister Dr. Saad El Geyoushi persönlich leitete das Seminar und stellte Hussein Askary als EIR-Spezialisten für Südwestasien und Repräsentanten des Schiller-Instituts vor.

17.03.2016

Mit seiner Ankündigung des Abzugs eines Großteils der russischen Truppen in Syrien hat Präsident Putin die Welt genauso überrascht, wie vor einem halben Jahr, als er ihren Einsatz beschloß. In diesem halben Jahr hat Rußland bewirkt, was der Westen nicht erreichen konnte bzw. nicht wollte. Das war nur durch die Zusammenarbeit mit Bodentruppen vor Ort, der syrischen Armee, möglich. Viele Militärs im Westen, auch in den USA, haben frühzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß man mit einem Luftkrieg allein den Terrorismus nicht besiegen kann.

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