Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

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13.11.2016

Der Grund, warum Medien und Politiker bei ihren Prognosen für die US- Präsidentschaftswahl wieder – wie schon beim Referendum zum „Brexit“ – vollkommen daneben lagen, ist offensichtlich: All jene „Experten“ und Establishment-Figuren, die sich am „Morgen danach“ als äußerst schockiert artikulierten, wie Frau von der Leyen, haben längst den Kontakt mit den realen Prozessen in der Bevölkerung verloren, und schon ganz und gar die Empathie für die Opfer ihrer neoliberalen Politik.

31.10.2016

„Wenn die Vereinigten Staaten sich weiterhin für eine Politik des Umsturzes von vom Volk gewählten Regierungen entscheiden, kann daraus ein dritter Weltkonflikt resultieren“, warnte der frühere französische Verteidigungsminister Jean Pierre Chevènement am 25. Oktober in einem kurzen Interview mit Sputnik France.

20.09.2016

In den USA ist ein offener Machtkampf zwischen der Kriegspartei im Weißen Haus und Pentagon auf der einen und gemäßigteren Kreisen um Außenminister Kerry auf der anderen Seite ausgebrochen. Obama und seine neokonservativen Freunde innerhalb und außerhalb seiner Administration wollen unbedingt die Konfrontation mit Rußland und China, um deren weiteren Aufstieg zu verhindern, und sind dabei gewillt, selbst das Risiko eines Nuklearkrieges einzugehen.

09.08.2016

Weltweit wird anerkannt, daß der russische Präsident Wladimir Putin durch seine militärischen und diplomatischen Interventionen das Umfeld in Südwestasien so verändert hat, daß man zum ersten Mal ernsthaft von einer Chance auf Frieden in Syrien sprechen kann. Doch während die Schlacht um Aleppo in eine entscheidende Phase eintritt, attackiert die Regierung Obama trotzdem Putin und nennt ihn „nicht vertrauenswürdig“.

02.08.2016

Im Krieg in Syrien ist ein Wendepunkt erreicht: Die syrische Armee hat mit russischer Luftunterstützung Aleppo vollständig eingekreist, um die Nachschublinien der seit 2012 im Ostteil der Stadt verschanzten Terrorgruppen zu unterbrechen. Am 26.7. eroberte die syrische Armee die Castello-Ringstraße nördlich von Aleppo und schnitt damit den Rebellen in der Stadt die Verbindung zur nordöstlichen Region Idlib und zur türkischen Grenze ab, über die sie bis zuletzt mit Waffen, frischen Rekruten und Material versorgt worden waren.

19.07.2016

US-Außenminister John Kerry war am 14. und15. Juli in Moskau, wo er Gespräche mit Präsident Wladimir Putin und Außenminister Sergej Lawrow insbesondere über die Ukraine und Syrien führte. Dabei war Syrien das bedeutendste Thema, weil Anfang August die vom UN-Sicherheitsrat gesetzte Frist abläuft und die politischen Gespräche über die Zukunft von Syrien stocken.

09.05.2016

Für jeden der abseits der Propaganda in hiesigen Medien den Hintergrund des blutigen Krieges in Syrien ergründen will, ist dieses Interview von Bedeutung. In einem ca. 50 minütigen Gespräch mit EIR-Redakteur Jeff Steinberg berichtet US State Senator Richard Black (Rep., Virginia) über seine vor kurzem erfolgte Reise in den Libanon und nach Syrien. Syrien sei das fortschrittlichste Land in der arabischen Welt gewesen, in dem Christen, Alewiten, Sunniten und Schiiten friedlich miteinander gelebt haben.

06.05.2016

Ende April tauchten in den Medien Meldungen von einem Luftangriff auf das Al-Quds-Krankenhaus in Aleppo auf, für den man sofort abwechselnd die syrische Armee oder die russischen Streitkräfte verantwortlich machte. Am 4. Mai trat der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, diesen Darstellungen entgegen und bezeichnete das Ganze als „Fälschung“.

06.05.2016

Am 26. April begann Virginias Landessenator Richard Black einen dreitägigen Besuch in Syrien. Vor seinem Aufbruch schrieb Black in einem Brief, er reise nach Syrien, „in dem Versuch, den Frieden wiederherzustellen und das Abschlachten der Christen und anderer Minderheiten zu verhindern.“ Während seiner Reise versprach Black, wie die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete, er werde sich dafür einsetzen, die Sanktionen gegen Syrien aufzuheben, die er als Verstoß gegen das Völkerrecht bezeichnete, und er werde versuchen, die Wiedereröffnung der syrischen Botschaft zu erwirken.

06.05.2016

Das Orchester des St. Petersburger Mariinski-Theaters gab am 5. Mai im Amphitheater der altrömischen Stadt in Syrien ein bewegendes Konzert unter dem Motto „Ein Gebet für Palmyra: antike Wände mit Leben erfüllen“. Das Konzert wurde von RT übertragen und von Millionen Menschen in aller Welt mitverfolgt.

08.04.2016

„Die Wirtschafts- und Flüchtlingskrisen mit der Neuen Seidenstraße lösen!“ – Unter diesem Titel fand am 23. März ein halbtägiges Seminar statt, das vom Wiesbadener Verlag EIR in Zusammenarbeit mit dem äthiopischen Generalkonsulat in Frankfurt veranstaltet wurde.

05.04.2016

Der langjährige Nahost-Journalist Robert Fisk veröffentlichte im britischen Independent einen scharfen Angriff auf David Cameron und Barack Obama und ihr Verhalten, als die Barbaren des „Islamischen Staats“ (ISIS) zum Rückzug aus Palmyra gezwungen wurden. Er erinnert auch daran, daß die Amerikaner damals zugelassen hatten (zumindest durch Nichtstun), daß die Mörder überhaupt die Stadt einnahmen.

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