Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

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03.12.2015

US-Präsident Obamas führende Männer im Militärbereich – Verteidigungsminister Ashton Carter und der Vorsitzende der Vereinten Stabschefs General Joseph Dunford – wurden am 1. Dezember bei einer Anhörung des Streitkräfte-Ausschusses des Repräsentantenhauses von mehreren Abgeordneten wegen ihrer vorgeblichen Unkenntnis und ihrer Untätigkeit gegen den Ölschmuggel des „Islamischen Staats“ durch die Türkei gerügt. Carter und Dunford suchten Ausflüchte*.

25.11.2015

Wirtschaftlicher Aufbau ist der wichtigste Aspekt einer dauerhaften Friedenslösung für Syrien und die ganze Nahostregion. Nur wenn die verheerende Politik permanenter Kriegsführung der Amerikaner und Briten und ihrer NATO-Verbündeten durch eine Vision langfristiger Entwicklung und gutnachbarlicher Beziehungen ersetzt wird können die Menschen wieder Hoffnung schöpfen und ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen. Der folgende Artikel zeigt, daß es solche Bestrebungen auch in Syrien gab, bevor Obama und seine britischen Vordenker ihren Feldzug gegen Assad starteten.

24.11.2015

In einer Fragestunde des Premierministers im Unterhaus am 18.11. fragte Jeremy Corbyn, britischer Oppositionsführer und Vorsitzender der Labour-Partei, Regierungschef David Cameron: „Ein wesentlicher Beitrag dazu, ISIL zu besiegen, wäre sicherlich, seine Geldquellen, Waffenversorgung und Handel abzuschneiden. Kann ich den Premierminister drängen, sicherzustellen, daß unsere Verbündeten in der Regionen, eigentlich alle Länder in der Region, alles tun, was sie können, um gegen Personen und Institutionen in ihren Ländern vorzugehen, die ISIL mit lebenswichtiger Infrastruktur versorgen?

19.11.2015

Während sich in Deutschland und Frankreich bereits mehr oder weniger die Einsicht durchgesetzt hat, daß der IS nur in Zusammenarbeit mit Rußland besiegt werden kann, werden inzwischen auch im angloamerikanischen RaumStimmen in dieser Richtung lauter.

10.11.2015

Die folgenden „Diskussionspunkte für den Wiederaufbau Syriens“ wurden als Antwort auf Bitten syrischer Regierungsstellen erstellt. Diese Anfrage ergab sich infolge der Reise einer Delegation der schwedischen Vereinigung „Syrisches Unterstützungskomitee für Demokratie“, die im Dezember 2014 mehrere Ministerien und Behörden in Damaskus besucht hatten. Dieser Delegation gehörte auch Ulf Sandmark vom schwedischen Schiller-Institut an.

Diskussionspunkte für den Wiederaufbau Syriens

Von Ulf Sandmark und Hussein Askary, EIR, Stockholm

09.11.2015

In Deutschland ist eine hitzige Debatte darüber ausgebrochen, ob der Strom der syrischen und anderen Flüchtlinge bewältigt werden kann, wie viele bleiben und wie viele später nach Syrien zurückkehren werden, ob die Mehrheit integriert werden kann und wie am Ende die „Kosten-Nutzen-Rechnung“ aussehen wird.

Für die Regierung erklärte Vizekanzler Sigmar Gabriel, die geplanten Investitionen in Bildung, Kindergärten und Schulen in Milliardenhöhe hätten den Effekt eines kleinen Konjunkturprogramms. Die offizielle Linie sieht also zumindest für Deutschland die positiven Effekte überwiegen.

07.11.2015

In ihrem BüSo-Internetforum vom 4. November 2015 stellte die Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Helga Zepp-LaRouche, die große Krise, aber auch die große Chance heraus, die in der gegenwärtigen internationalen Lage liege: „Es sind zwei grundsätzliche Prozesse im Gang. Der eine ist, daß die transatlantische Welt mit rapidem Tempo zusammenbricht, und zwar Amerika genauso wie Europa. Und gleichzeitig gibt es sehr hoffnungsvolle Entwicklungen – von China, von den BRICS-Staaten, selbst die Entwicklung in Syrien nimmt eine positive Richtung. Es ist sehr schwierig zu sagen, welche Tendenz jetzt stärker ist. Es ist einer von diesen historischen Momenten, in denen objektiv die Bedingungen für beide Richtungen da sind – sowohl für den Zusammenbruch als auch für optimistische Veränderungen. Und alles oder das allermeiste kommt in so einer Situation auf den subjektiven Faktor an: Finden sich genügend Menschen, die die vorhandene Chance ergreifen – oder eben nicht?“

04.11.2015

Gerade als US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow mit Vertretern von siebzehn anderen Nationen und Organisationen am 30. Oktober in Wien zusammensaßen und über Syrien verhandelten, kündigte Präsident Barack Obama den Einsatz von zunächst fünfzig Elitesoldaten in Syrien an. Dieser Zeitpunkt wurde bewußt gewählt, um von dem äußerst wichtigen Wiener Treffen abzulenken. Erneut bestätigen sich damit die Warnungen Lyndon LaRouches und anderer Strategieexperten, daß die Gefahr eines thermonuklearen Weltkriegs in erster Linie vom amerikanischen Präsidenten ausgeht.

01.11.2015

Die politische Stimmung in Deutschland hat einen Siedepunkt erreicht. Angeheizt von Angstszenarien, die aus der konservativ bis rechten Ecke verbreitet werden und in denen reale, aber lösbare Probleme in unverantwortlicher Weise mit Horrorphantasien vermischt werden, verstärkt sich die Stimmung gegen Bundeskanzlerin Merkel. Es formiert sich eine Phalanx von Horst Seehofer, der mit seinem Ultimatum einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik zu erzwingen sucht, bis zu einer wachsenden Opposition innerhalb der CDU, die Wolfgang Schäuble als Nachfolger für Frau Merkel durchsetzen will.

30.10.2015

Bei der Eröffnung des „Seidenstraßenforum 2015“ in Madrid schlug Li Wei, Direktor des Forschungszentrums für Entwicklungsfragen des Chinesischen Staatsrates (DRC) vor, die Nationen der Welt könnten Chinas „Ein Gürtel, eine Straße“-Seidenstraßenprogramm nutzen, um „eine immense und offene wirtschaftliche Arche Noah“ zu bauen. Das könne "dazu beitragen, der Finanzkrise zu entkommen und Stabilität und Erholung in der globalen Ökonomie zu schaffen.“

22.10.2015

[author]Von Rainer Apel[/author]

Wohnraum ist schon vor der großen Flüchtlingswelle für mehr und mehr Deutsche unerschwinglich geworden: alleinerziehende Mütter, Empfänger von Hartz IV und Sozialhilfe, sozial schlecht Abgesicherte plötzlich ohne Arbeitsplatz, Geringstverdiener und andere – mittlerweile umfaßt das einige Millionen Bürger in Armut oder in „hohem Armutsrisiko” in diesem Land. Etwa 350.000 Deutsche sind derzeit obdachlos, die Zahl wird in zwei oder drei Jahren bei einer halben Million liegen.

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