Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

MEHR:

19.11.2015

Während sich in Deutschland und Frankreich bereits mehr oder weniger die Einsicht durchgesetzt hat, daß der IS nur in Zusammenarbeit mit Rußland besiegt werden kann, werden inzwischen auch im angloamerikanischen RaumStimmen in dieser Richtung lauter.

10.11.2015

Die folgenden „Diskussionspunkte für den Wiederaufbau Syriens“ wurden als Antwort auf Bitten syrischer Regierungsstellen erstellt. Diese Anfrage ergab sich infolge der Reise einer Delegation der schwedischen Vereinigung „Syrisches Unterstützungskomitee für Demokratie“, die im Dezember 2014 mehrere Ministerien und Behörden in Damaskus besucht hatten. Dieser Delegation gehörte auch Ulf Sandmark vom schwedischen Schiller-Institut an.

Diskussionspunkte für den Wiederaufbau Syriens

Von Ulf Sandmark und Hussein Askary, EIR, Stockholm

09.11.2015

In Deutschland ist eine hitzige Debatte darüber ausgebrochen, ob der Strom der syrischen und anderen Flüchtlinge bewältigt werden kann, wie viele bleiben und wie viele später nach Syrien zurückkehren werden, ob die Mehrheit integriert werden kann und wie am Ende die „Kosten-Nutzen-Rechnung“ aussehen wird.

Für die Regierung erklärte Vizekanzler Sigmar Gabriel, die geplanten Investitionen in Bildung, Kindergärten und Schulen in Milliardenhöhe hätten den Effekt eines kleinen Konjunkturprogramms. Die offizielle Linie sieht also zumindest für Deutschland die positiven Effekte überwiegen.

07.11.2015

In ihrem BüSo-Internetforum vom 4. November 2015 stellte die Bundesvorsitzende der Bürgerrechtsbewegung Solidarität, Helga Zepp-LaRouche, die große Krise, aber auch die große Chance heraus, die in der gegenwärtigen internationalen Lage liege: „Es sind zwei grundsätzliche Prozesse im Gang. Der eine ist, daß die transatlantische Welt mit rapidem Tempo zusammenbricht, und zwar Amerika genauso wie Europa. Und gleichzeitig gibt es sehr hoffnungsvolle Entwicklungen – von China, von den BRICS-Staaten, selbst die Entwicklung in Syrien nimmt eine positive Richtung. Es ist sehr schwierig zu sagen, welche Tendenz jetzt stärker ist. Es ist einer von diesen historischen Momenten, in denen objektiv die Bedingungen für beide Richtungen da sind – sowohl für den Zusammenbruch als auch für optimistische Veränderungen. Und alles oder das allermeiste kommt in so einer Situation auf den subjektiven Faktor an: Finden sich genügend Menschen, die die vorhandene Chance ergreifen – oder eben nicht?“

04.11.2015

Gerade als US-Außenminister John Kerry und sein russischer Amtskollege Sergej Lawrow mit Vertretern von siebzehn anderen Nationen und Organisationen am 30. Oktober in Wien zusammensaßen und über Syrien verhandelten, kündigte Präsident Barack Obama den Einsatz von zunächst fünfzig Elitesoldaten in Syrien an. Dieser Zeitpunkt wurde bewußt gewählt, um von dem äußerst wichtigen Wiener Treffen abzulenken. Erneut bestätigen sich damit die Warnungen Lyndon LaRouches und anderer Strategieexperten, daß die Gefahr eines thermonuklearen Weltkriegs in erster Linie vom amerikanischen Präsidenten ausgeht.

01.11.2015

Die politische Stimmung in Deutschland hat einen Siedepunkt erreicht. Angeheizt von Angstszenarien, die aus der konservativ bis rechten Ecke verbreitet werden und in denen reale, aber lösbare Probleme in unverantwortlicher Weise mit Horrorphantasien vermischt werden, verstärkt sich die Stimmung gegen Bundeskanzlerin Merkel. Es formiert sich eine Phalanx von Horst Seehofer, der mit seinem Ultimatum einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik zu erzwingen sucht, bis zu einer wachsenden Opposition innerhalb der CDU, die Wolfgang Schäuble als Nachfolger für Frau Merkel durchsetzen will.

30.10.2015

Bei der Eröffnung des „Seidenstraßenforum 2015“ in Madrid schlug Li Wei, Direktor des Forschungszentrums für Entwicklungsfragen des Chinesischen Staatsrates (DRC) vor, die Nationen der Welt könnten Chinas „Ein Gürtel, eine Straße“-Seidenstraßenprogramm nutzen, um „eine immense und offene wirtschaftliche Arche Noah“ zu bauen. Das könne "dazu beitragen, der Finanzkrise zu entkommen und Stabilität und Erholung in der globalen Ökonomie zu schaffen.“

22.10.2015

[author]Von Rainer Apel[/author]

Wohnraum ist schon vor der großen Flüchtlingswelle für mehr und mehr Deutsche unerschwinglich geworden: alleinerziehende Mütter, Empfänger von Hartz IV und Sozialhilfe, sozial schlecht Abgesicherte plötzlich ohne Arbeitsplatz, Geringstverdiener und andere – mittlerweile umfaßt das einige Millionen Bürger in Armut oder in „hohem Armutsrisiko” in diesem Land. Etwa 350.000 Deutsche sind derzeit obdachlos, die Zahl wird in zwei oder drei Jahren bei einer halben Million liegen.

20.10.2015

Der russische Luftkrieg in Koordination mit der syrischen Armee und mit Unterstützung von Kämpfern der iranischen Revolutionsgarden, Hisbollah und irakischen und anderen schiitischen Freiwilligen zeigt beträchtliche Erfolge im Norden Syriens, wo Orte und Gebiete, die lange unter der Herrschaft des Islamischen Staats (ISIS) und der Al-Nusra-Front waren, zurückerobert werden.

18.10.2015

Während Rußland – inzwischen unterstützt durch China – große Erfolge bei seinen Militäraktionen gegen die islamistischen Rebellen in Syrien zu verzeichnen hat, reagieren US-Präsident Barack Obama und seine Gefolgsleute mit Wut …

13.10.2015

Rußland werde in Syrien wie einst in Afghanistan scheitern, konnte man zu Beginn der russischen Offensive von NATO-Vertretern genauso vernehmen wie von Sprechern der Terrororganisationen und einigen ihrer Unterstützer in den Regierungen der Golfstaaten. Die Realität zeigt aber etwas Anderes: Rußland setzt auf Sieg und nicht auf permanenten Krieg, wie wir es in den letzten Jahrzehnten von den USA, Großbritannien und der NATO gewohnt waren.

05.10.2015

Die Reaktion von Obama und Cameron auf Rußlands effektives Vorgehen gegen Stellungen von ISIS und anderen Terrororganisationen in Syrien hat einmal mehr gezeigt, daß es ihnen nicht um die Menschen und Menschenrechte im Nahen Osten geht, sondern allein um die eigene Machterhaltung. Ihre „Operation Chaos“ soll verhindern, daß sich das neue Paradigma der Kooperation gleichberechtigter Nationen, wie es so eindrucksvoll in der letzten Woche von den Staatsführern Modi, Xi Jinping und Putin vor der UN-Vollversammlung dargelegt wurde, international durchsetzt.

MEHR: