Die Seidenstraßen-Strategie für Syrien

Frieden heißt Entwicklung

Nach Afghanistan, Irak, Libyen und jetzt Syrien ist klar, daß die Außenpolitik der Angloamerikaner und ihrer NATO-Verbündeten auf ganzer Linie gescheitert ist – es sei denn, man unterstellt, daß die Zerstörung aller staatlichen Strukturen und der erfolgte Völkermord sowie die damit ausgelöste Flüchtlingskrise bewußtes Kalkül einer internationalen Oligarchie darstellen, die die Entvölkerung unseres Planeten beabsichtigen.

Aktuelles

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20.10.2015

Der russische Luftkrieg in Koordination mit der syrischen Armee und mit Unterstützung von Kämpfern der iranischen Revolutionsgarden, Hisbollah und irakischen und anderen schiitischen Freiwilligen zeigt beträchtliche Erfolge im Norden Syriens, wo Orte und Gebiete, die lange unter der Herrschaft des Islamischen Staats (ISIS) und der Al-Nusra-Front waren, zurückerobert werden.

18.10.2015

Während Rußland – inzwischen unterstützt durch China – große Erfolge bei seinen Militäraktionen gegen die islamistischen Rebellen in Syrien zu verzeichnen hat, reagieren US-Präsident Barack Obama und seine Gefolgsleute mit Wut …

13.10.2015

Rußland werde in Syrien wie einst in Afghanistan scheitern, konnte man zu Beginn der russischen Offensive von NATO-Vertretern genauso vernehmen wie von Sprechern der Terrororganisationen und einigen ihrer Unterstützer in den Regierungen der Golfstaaten. Die Realität zeigt aber etwas Anderes: Rußland setzt auf Sieg und nicht auf permanenten Krieg, wie wir es in den letzten Jahrzehnten von den USA, Großbritannien und der NATO gewohnt waren.

05.10.2015

Die Reaktion von Obama und Cameron auf Rußlands effektives Vorgehen gegen Stellungen von ISIS und anderen Terrororganisationen in Syrien hat einmal mehr gezeigt, daß es ihnen nicht um die Menschen und Menschenrechte im Nahen Osten geht, sondern allein um die eigene Machterhaltung. Ihre „Operation Chaos“ soll verhindern, daß sich das neue Paradigma der Kooperation gleichberechtigter Nationen, wie es so eindrucksvoll in der letzten Woche von den Staatsführern Modi, Xi Jinping und Putin vor der UN-Vollversammlung dargelegt wurde, international durchsetzt.

22.09.2015

In einer Anhörung des Streitkräfteausschusses des US-Senats am 16.9. trauten die Senatoren kaum ihren Ohren, als der Chef des für Südwestasien zuständigen US-Zentralkommandos, Gen. Lloyd Austin, die wahre Lage einräumte. Ein Pentagon-Programm aus dem letzten Jahr sah vor, 5400 syrische Oppositionskräfte für den Kampf gegen ISIS und dessen Ableger auszubilden und zu bewaffnen. Aber Gen. Austin mußte zugeben, daß es derzeit gerade einmal „vier oder fünf“ aktive Kämpfer gibt.

16.09.2015

Bei einer internationalen diplomatischen Veranstaltung zu Sicherheitsfragen in Pretoria am 15.9. sagte der südafrikanische Präsident Jakob Zuma: “Um in Syrien dauerhaft Frieden zu schaffen, muß die internationale Gemeinschaft alle Forderungen nach Regimewechsel in diesem Land zurückweisen. Die internationae Gemeinschaft darf keine äußere militärische Einmischung oder irgendeine Aktion in Syrien unterstützen, die nicht der Charta der Vereinten Nationen entspricht...

16.09.2015

Beim Gipfeltreffen der CSTO-Staatschefs in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe am 15.9. sagte der russische Präsident Putin, seine Regierung werde die Regierung in Damaskus weiterhin militärisch-technisch unterstützen, um die wachsende Gefahr von IS in der Region zu stoppen.

13.09.2015

In einer Pressekonferenz in Moskau am 11. September bekräftigte Rußlands Außenminister Sergej Lawrow das verstärkte Engagement seines Landes in Syrien, um die Regierung im Kampf gegen ISIL (ISIS) zu unterstützen. Lawrow forderte die Amerikaner auf, die seit der Ukraine-Krise eingefrorenen direkten Kontakte zwischen amerikanischen und russischen Militärs wiederherzustellen. Fehlten die direkten Konsultationen drohten „unbeabsichtigte Zwischenfälle“.

10.09.2015

In zahlreichen Radio-Interviews forderte der frühere Chef des Militärausschusses der NATO (2002-2005), General a.D. Harald Kujat, beispielsweise am 8. September im Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB): „Ich persönlich bin der Auffassung, daß man versuchen sollte, eine große Allianz zu schmieden, d.h, der Westen sollte hier in der Tat mit Rußland zusammenarbeiten.“

12.08.2015

Der republikanische Kongreßabgeordnete Walter Jones und der demokratische Abgeordnete Jim McGovern fordern den Sprecher des Repräsentantenhauses, den Republikaner John Boehner, in einem offenen Brief vom 11. August auf, im September eine Debatte und Abstimmung über die Autorisierung des Einsatzes militärischer Gewalt gegen ISIS im Irak, Syrien und der angrenzenden Region anzusetzen. Laut Verfassung darf nur der Kongreß einen Krieg beschließen, nicht der Präsident.

Der Brief von Jones und McGovern im Wortlaut:

05.08.2015

Diese Woche hat Präsident Obama einen gefährlichen weiteren Schritt zur Erhöhung der globalen Kriegsgefahr unternommen, hin zum offenen Krieg gegen Syrien. Zuerst wurde vor einer Woche angekündigt, daß sich die USA und die Türkei auf die Schaffung einer sog. „ISIS-freie“-Zone in Syrien verständigt hätten. Dann hieß es am 2.8., die US-Luftwaffe werde „verbündete Einheiten“ in Syrien aus der Luft gegen „jeden Angreifer“ untestützen, auch gegen die Truppen der Assad-Regierung.

03.12.2014

Erstfahrt einer Eisenbahn von Chinas Küste nach Spanien

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