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Banken horten Grippe-Impfstoff

Während sich die H1N1-Grippe-Pandemie weltweit immer weiter ausbreitet, in der Ukraine fast eine Million Menschen an akuten Infektionen der Atemwege und an der „Schweinegrippe" leiden, und es überall einen akuten Mangel an Impfstoff gibt, mehren sich Berichte über private Banken, die versuchen, Impfstoffe zu horten. In New York stellte sich heraus, daß Goldman Sachs, Morgan Stanley und Citibank jeweils zwischen 1000 und 3000 Dosen des H1N1-Impfstoffs kauften, die sie sich direkt von den Pharmakonzernen liefern ließen. Dabei umgingen sie das nationale Verteilungsnetz des Zentrums für Seuchenbekämpfung (CDC), das in Bezug auf die Seuchenbekämpfung weit hinter seinen Zielen zurückgeblieben ist. Als dies herauskam, behaupteten die Bankmanager, sie würden diese Impfstoffe „in strikter Einhaltung der Prioritätsgruppen des CDC" (also Schwangere und Personen mit chronischen Erkrankungen) an ihre Beschäftigten weitergeben. Aber die öffentliche Empörung war so groß, daß Morgan Stanley sich gezwungen sah, seinen Anteil an ein Krankenhaus abzugeben, um den Impfstoff dort zu verteilen.

Unterdessen gab die Koreanische Nahrungsmittel- und Arzneimittel-Behörde (FDA) in Seoul bekannt, daß sie am 4.11. die Büros des Tamiflu-Herstellers Roche Holdings durchsucht und dort Computerdateien und andere Dokumente beschlagnahmt hat. Roche steht in dem Verdacht, den koreanischen Tochterfirmen des in London ansässigen Bank-Giganten HSBC und dem Schweizer Pharmakonzern Novartis den Ankauf großer Vorräte an Tamiflu ermöglicht zu haben. Nach Angaben der FDA hatten HSBC und Novartis genug Tamiflu aufgekauft, um damit 5900 Menschen zu behandeln.

Solche Vorkommnisse erinnern an die klassischen Geschichten aus der Zeit der Großen Pest, wie z.B. in Boccaccios [i]Dekameron. [/i]Dort erzählte er, wie die wohlhabenden Familien von Florenz versuchten, sich selbst gegen die Pest zu schützen, indem sie die Armen, die Handwerker und die Kranken ausschlossen.

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