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Britische East Anglia Universität muß sich zu "Neubewertung" des Klimawandels bequemen

Die Universität von East Anglia kündigte am 11.2. an, sie werde ein Team
von unabhängigen Wissenschaftlern einberufen, um den Report ihrer Klima-Forschungseinheit
(CRU) zu überprüfen. Die CRU hatte als Koordinierungszentrum für
die Aktivitäten gewirkt, mit denen der Schwindel der sog. "menschengemachten
globalen Erwärmung" bewiesen werden sollte. Auch für den mittlerweile
völlig diskreditierten IPCC waren die Aktivitäten der East Anglia Gruppe
entscheidend. Die [i]London Times[/i] wies darauf hin, daß East Anglia die globalen Temperaturaufzeichnungen für das Metereologische
Büro mit zusammenstelle. "Diese Aufzeichnungen werden
von der Regierung benutzt, um ihre Ziele zur drastischen Kürzungen von Kohlenstoff-Emissionen
zu rechtfertigen."

Die [i]Times[/i] berichtete, daß die Universität mit ihrer
Ankündigung zugegeben habe, daß das Vertrauen der Öffentlichkeit in die
Klimaforschung weitgehend untergraben ist, nachdem vor dem Kopenhagener Klimagipfel
die Vertuschungsmanöver der Forscher durch den "E-mail-Skandal" herausgekommen
waren. Die Royal Society wird bei der Auswahl des neuen Teams mithelfen.

Die Neubewertung der Theorie anthropogener globaler
Erwärmung geht weiter als die schon zuvor angekündigte, von der Universität
finanzierte Untersuchung der e-mail-Affäre. Diese soll unter Vorsitz von Sir
Muir Russell (früherer Vizekanzler der Glasgow-Universität) bis Frühjahr 2010 abgeschlossen
sein. Seine Gruppe wird alle CRU-Mails durchgehen und die "wissenschaftliche
Strenge, Ehrlichkeit und vorschriftsmäßiges Vorgehen" des CRU begutachten,
aber keine Bewertung der Inhalte vornehmen. Der Chefredakteur von "Nature",
Philip Campbell, hat seinen Sitz im Untersuchungsteam mittlerweile aufgegeben,
nachdem ein Interview bekannt wurde, in dem er behauptet hatte, es deute in den
e-mails  nichts darauf hin, daß die
Klimaforscher versucht hätten, etwas zu vertuschen.