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Deutscher Bahnbeauftragter lobt Karte der Eurasischen Landbrücke

18. Juli (LPAC)—(Berlin) Ein deutscher Bahnbeauftragter erklärte zwei Repräsentanten der LaRouche-Bewegung (BüSo), er sei von der Genauigkeit der Karte der Eurasischen Landbrücke des Schiller-Institut beeindruckt, und benutzte sie, um auf die Stellen zu zeigen, wo die wichtigsten Arbeiten an der Bahn-Infrastruktur gerade im Gang sind.

Der Angestellte, der mit der Koordinierung mit den Russen und Chinesen beauftragt ist, traf die beiden LaRouche-Repräsentanten gestern in Berlin. Das Treffen fand im Rahmen der Vorbereitungen zu der internationalen Schiller-Institut-Konferenz über die Eurasische Landbrücke und Beringstraßen-Tunnel Mitte September statt.

Die fünf Kontainerumschlagterminals, die die Deutschen jetzt in China bauen, sollen die Kontainerfracht von Asien nach Europa durch eine durch den Norden von China geführte Bahnstrecke, die den Anschluß zum russischen Bahnnetz herstellt, immens vergrößern. Aber die Transsibirische Route wird nicht die einzige Strecke sein, die davon profitiert. Eine neue Bahnstrecke, die gerade gebaut wird, wird Westchina mit Ostkasachstan und dem Rest Zentralasiens, dem Kaspischen und dem Schwarzen Meer und Europa verbinden.

Ansonsten ist der deutsche Beitrag zu den eurasischen Bahnstreckenprojekten, wie in dem kürzlich unterschriebenen Abkommen zwischen Bahnunternehmen von Deutschland, Rußland und China, sehr stark auf Verbesserung bereits bestehender Infrastruktur begrenzt.

Die Russen konzentrieren momentan ihre Bemühungen auf das Projekt eine direkte Bahnfrachtverbindung in russischer Spurweite zur österreichischen Hauptstadt Wien durch die Ukraine und die Slowakei zu bauen. Das wird Wien zu dem westlichsten Ende des direkten Frachttransports von Asien auf dem russischen Bahnnetz machen.

Leider haben die Russen für die nächste Zeit die Perspektive einer Hochgeschwindigkeitsbahn-Verbindung über Belarus und Polen nach Deutschland aufgegeben.

Wenn die zeitraubenden Zollprozeduren an den Grenzen zwischen China und Rußland und zwischen Osteuropa und Rußland gelöst sind, werden die momentanen Verzögerungen von einigen Tagen auf der eurasischen Route verschwinden und die Dauer des Kontainertransfers von China nach Europa auf nur zehn Tage sinken.