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Offener Brief an die UN-Generalversammlung: Die Ursachen der Kriegsgefahr beseitigen!

In einem gerade veröffentlichten gemeinsamen Offenen Brief an die laufende UN-Generalversammlung in New York fordern die Foundation to Battle Injustice (Stiftung zum Kampf gegen Ungerechtigkeit) und das Schiller-Institut

" Eine offene und freie Debatte über die Notwendigkeit einer neuen internationalen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur zu gewährleisten, die die Interessen jedes einzelnen Landes auf dem Planeten berücksichtigt, nicht nur für alle Journalisten und Einzelpersonen, die auf der Myrotvorets-Liste stehen, sondern für alle Menschen, die mit ihren Konzepten dazu beitragen, die Welt zu einem sicheren und besseren Ort zu machen.

Wir appellieren daher an die Generalversammlung der Vereinten Nationen, eine Sonderkonferenz zur Umsetzung einer solchen neuen Sicherheits- und Entwicklungsarchitektur einzuberufen und diese Absicht durch die Verabschiedung einer Resolution zum Ausdruck zu bringen."

Zur Einleitung heisst es: " Die Foundation to Battle Injustice hat sich sich mit einem Offenen Brief an die UNO gewandt, um die Myrotvorets-Liste zu schließen, die 4000 internationale Journalisten und andere institutionelle Personen zur Ermordung ('Liquidierung') vorsieht, und fordert eine strafrechtliche Untersuchung der Hintergründe dieser Operation. Viele dieser Journalisten stehen auf dieser Liste, weil ihre Berichterstattung nicht dem 'erlaubten offiziellen Narrativ' der NATO über die Lage in der Ukraine entsprach. Andere wiederum stehen auf dieser Liste, weil sie eine diplomatische Lösung fordern, bevor der Krieg unkontrollierbar eskaliert.

Wir erreichen diesen Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt, sehr schnell. Das jüngste Treffen der Ukraine Defense Contact's Group in Ramstein hat den Krieg in einen höheren Gang geschaltet, da die N-Mitgliedsstaaten immer ausgefeiltere Präzisionswaffen und Waffen mit größerer Reichweite in die Ukraine schicken, und es wird offensichtlich, dass dies bereits ein Krieg zwischen der NATO und Russland ist. Der ukrainische Verteidigungsminister Valery Zaluzhnyi behauptet, Russland stehe kurz davor, taktische Atomwaffen einzusetzen, und fordert, dass der Westen präventiv das 'gesamte ihm zur Verfügung stehende Arsenal an Mitteln' gegen Russland einsetzen müsse. Und der "Kiewer Sicherheitspakt" der ukrainischen Regierung fordert de facto eine NATO- und EU-Mitgliedschaft mit Schutz nach Artikel 5, was der stellvertretende Chef des russischen Sicherheitsrates Medwedew als 'Prolog zum Dritten Weltkrieg' bezeichnet hat.

Der eigentliche Grund für die Kriegsgefahr und diese Eskalation liegt darin, dass das transatlantische neoliberale Finanzsystem auf eine hyperinflationäre Zusammenbruchskrise zusteuert, wie sie 1923 in Weimar-Deutschland auftrat, verursacht durch die jahrzehntelange monetaristische Politik der Profitmaximierung und des Liquiditätspumpens. Die Krise dieses Systems betrifft bereits die ganze Welt, besonders aber die Entwicklungsländer mit explodierenden Lebensmittel- und Energiepreisen.

Die einzige Möglichkeit, die Gefahr eines Dritten Weltkriegs, der die Auslöschung der gesamten menschlichen Spezies bedroht, zu beseitigen, besteht darin, das derzeitige hoffnungslos bankrotte System durch ein neues Kreditsystem, ein Neues Bretton Woods, zu ersetzen, das die Weltwirtschaft wieder in Gang bringt und vor allem billige, langfristige Kreditlinien für die reale wirtschaftliche Entwicklung des globalen Südens bereitstellt. Da sowohl die Kriegsgefahr als auch der drohende Zusammenbruch des Finanzsystems die ganze Welt betreffen, ist die UNGA der geeignete Ort, um die Schaffung einer Neuen Gerechten Weltwirtschaftsordnung in die Wege zu leiten und muss dafür jetzt aktiv werden. ..."

Es folgen die oben aufgeführten Forderungen.

Mehr zur Stiftung für den Kampf gegen Ungerechtigkeit finden Sie hier https://fondfbr.ru/en/english/?lang=en

Hintergrund zur Myrotvorets-Hitliste gegen politische Gegner und dem sog. Zentrum zur Desinformationsbekämpfung der Ukraine: https://www.bueso.de/erfolgreiche-internationale-pressekonferenz-ukrainische-hitlisten-dichtmachen

 

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