06131-237384info@bueso.de

Die spinnen total, die Grünen!

Da liegt ein Angebot von Greenpeace Energy vor, den ganzen Braunkohlesektor von RWE aufzukaufen, um den Ausstieg aus der Kohle zu beschleunigen. Die grüne Truppe will das Land  Nordrhein-Westfalen in einen riesigen Park alternativer Energien wie Sonne und Wind umwandeln. Damit sollen 8 Gigawatt Strom erzeugt werden, und es soll 8 Milliarden Euro kosten. Mit den Erfahrungen der bisherigen vergrünten Energiedebatte in Deutschland weiß man natürlich, daß es so “billig” nicht ist, sondern am Ende wesentlich teurer sein wird. Aber Greenpeace Energy denkt auch gar nicht daran, sich an den Kosten zu beteiligen, bezahlen sollen nämlich RWE selbst und die Verbraucher - also Haushalte, Kommunen mit ihren Einrichtungen, die Unternehmen usw. Die Kommunen in NRW gehören aber zu den am höchsten verschuldeten überhaupt, da gibt es für solche Sonnen- und Windträume gar kein Geld.

Greenpeace Energy hätte den gesamten Braunkohlesektor von RWE am liebsten geschenkt, aber man gibt sich “generös” und bietet 384 Millionen Euro für das ganze Paket: Bergwerke, Kraftwerke und was sonst noch dazugehört. RWE sollte unbedingt jetzt darauf eingehen, wird argumentiert, denn die Zeit laufe ohnehin ab für die Braunkohle, und in ein paar Jahren sei der ganze Kram nichts mehr wert. Man wolle auch die knapp 10 000 Arbeiter im RWE-Braunkohlebereich übernehmen, die würden dann umgeschult auf Renaturierer und eine Beschäftigung im Sonne- und Windsektor. Die Kosten dafür müsse allerdings RWE tragen, meint Greenpeace Energy allen Ernstes. Oder ist das schon ein Beitrag zur laufenden Karnevalssaison?