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Zusammenbruch der US-Wirtschaft beweist Scheitern der inkompetenten "Verhaltensökonomen"

Es war klar, daß es so kommen würde. Die "verhaltensökonomischen" Experimente von Präsident Obama sind gründlich nach hinten losgegangen, wie sich an der katastrophalen Entwicklung in den allermeisten US-Bundesstaaten zeigt. Kalifornien ist nur das drastischste Beispiel; es erhält keinerlei Unterstützung von der Bundesregierung. Die sog. Stimulierungsgesetzgebung vom 17. Februar (Recovery and Reinvestment Act of 2009), sowie das Hilfsprogramm für Zwangsvollstreckungen vom 19. Februar haben sich als völlig nutzlos und kontraproduktiv erwiesen.

Die gestrige Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen für Juni zeigt: Seit Mitte Februar bis Juni sind in den USA 2,4 Millionen Arbeitsplätze verlorengegangen. Drei Millionen waren es seit Obamas Amtsantritt. Der Nettoverlust von 467,000 Arbeitsplätzen war noch schlimmer als im Mai. Diejenigen, die auf die Propaganda der grünen Triebe des "Aufschwungs" aus dem Weissen Haus und der Federal Reserve gesetzt hatten, zeigen sich jetzt höchst enttäuscht.

Im Juni lösten sich 79.000 Arbeitsplätze im Bausektor in Luft auf - insgesamt -360.000 seit dem Inkrafttreten des Stimulierungsprogramms. Öffentliche und private Bauinvestititionen gingen zurück, statt in Gang zu kommen. Der Autosektor, den Präsident Obama vorgeblich retten wollte, verlor 27.000 Arbeitsplätze m Juni - ein Minus von 101.000 in vier Monaten.

Die realen Arbeitslosigkeitszahlen einschließlich derjenigen mit unfreiwilliger Teilzeitbeschäftigung und den Arbeitssuchenden, die sich nicht länger arbeitslos melden, stieg im Juni auf mindestens 26 Millionen. Zählt man Langzeitarbeitslose mit, die nicht länger in den Statistiken auftauchen, kommt man auf 30,5 Millionen. Die durchschnittlichen Wocheneinkommen fielen den zweiten Monat in Folge und vom zweiten zum ersten Quartal 2009.

Das Hilfsprogramm für Hypothekenkredite, das im wesentlichen darin besteht, Darlehensgebern "Anstöße" zu geben und die Schuldner zu "innovativer" Refinanzierung aufzufordern, ist ebenfalls ein Fehlschlag. Fannie Mae zufolge konnten sich bis Ende Juni gerade einmal 20.000 Hypothekenkunden refinanzieren. Gleichzeitig erhielten 1.3 Millionen Haushalte aber die Mitteilung der Zwangsvollstreckung. Im Februar hatte Obama angekündigt, das Programm werde 4-5 Millionen Kreditnehmern helfen. Gestern wurde das Hilfsprogramm dann auf diejenigen erweitert, deren Haus mittlerweile 25% weniger wert ist als ihr Hypothekenkredit, was man vor zwei Monaten noch abgelehnt hatte. Das wird nach Einschätzung von Experten jetzt den Betroffenen zwar auch nichts bringen, dafür aber die Verluste der Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac in die Höhe schießen lassen.

Man sieht man deutlich, wie die amerikanische Volkswirtschaft kollabiert - und nur, weil Präsident Obama entgegen allen Warnungen kompetenter Berater lieber auf die City of London hört und bankrotte Finanzininstitutionen rettet,  statt das System einer grundlegenden Konkursreorganisation im Stile von FD Roosevelt zu unterziehen, wie es Lyndon LaRouche u.a. mit seinem "Home Owners and Banking Protection Act" (HBPA) vorgeschlagen hatte. Für dieses Versagen des amerikanischen Präsidenten muß jetzt nicht nur die eigene Bevölkerung teuer bezahlen.

Die Welt wartet jetzt auf eine entschiedene Kehrtwende der amerikanischen Politik durch den Druck patriotischer Amerikaner, mit der die Katastrophe noch abgewendet werden kann.